Shkodra, Historische Stadt im Nordwesten Albaniens
Shkodër liegt zwischen drei Flüssen am südöstlichen Ende des Shkodërsees, umgeben von den Albanischen Alpen und überragt von der Burg Rozafa. Die Stadt erstreckt sich über flaches Gelände und Hügel, wobei das historische Zentrum sich um den Fußgängerbereich rund um die Kolë-Idromeno-Straße gruppiert.
Die Stadt entstand als Scodra im 4. Jahrhundert vor Christus und diente als Hauptstadt des illyrischen Königreichs bis zur römischen Eroberung im Jahr 168 vor Christus. Später wurde sie ein wichtiges Zentrum unter osmanischer Herrschaft und blieb eine der führenden Städte Nordalbaniens während der verschiedenen politischen Epochen.
Das Nationalmuseum für Fotografie Marubi bewahrt mehr als 150.000 Aufnahmen, die das albanische Leben vom 19. Jahrhundert bis heute dokumentieren. Die Sammlung zeigt Porträts, Alltagsszenen und gesellschaftliche Veränderungen durch mehrere Generationen der Familie Marubi.
Die Stadt dient als Ausgangspunkt für Reisen in den Norden Albaniens und verbindet das Land mit Montenegro über Hauptverkehrswege. Besucher finden hier Unterkunftsmöglichkeiten, Verkehrsanbindungen in verschiedene Richtungen und lokale Märkte für den täglichen Bedarf.
Drei verschiedene Flüsse – Buna, Drin und Kir – kreuzen sich innerhalb des Stadtgebiets und bilden ein natürliches Wassersystem, das die städtische Landschaft prägt. Diese ungewöhnliche Konstellation hat die Entwicklung der Stadt über Jahrhunderte beeinflusst und schafft zahlreiche Brücken und Uferwege.
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