Bleimoschee, Osmanische Moschee in Shkodër, Albanien.
Die Moschee an der Basis der Rozafa-Festung ist von einer großen Kuppel und kleineren Kuppeln geprägt, deren Außenseite mit Bleiplattierungen bedeckt ist. Die Struktur nutzt Materialien aus der Umgebung und zeigt klassische Merkmale der religiösen Architektur des 18. Jahrhunderts.
Der Bau wurde 1773 von Mehmed Pasha Bushatli, dem ottomanischen Gouverneur von Shkodër, in Auftrag gegeben, was seine Bedeutung in der Region unterstreicht. Das Gebäude überstand Albaniens atheistische Zeit von 1967 bis 1990 und war das erste, das zum Gebet wiedereröffnet wurde.
Die Moschee spiegelt die Verschmelzung von osmanischen Bauelementen mit lokalen albanischen Techniken wider, wobei Steine aus dem Dorf Gur i Zi verwendet wurden. Diese Mischung zeigt, wie sich fremde Architektur in der Region verwurzelt hat.
Nach umfangreichen Renovierungen, die durch kuwaitische Spender unterstützt wurden, öffnete die Moschee 2016 ihre Türen wieder für Besucher und Gläubige. Der Standort an der Rozafa-Festung macht ihn leicht zu erreichen, wenn man die alte Stadt erkundet.
Die Bleiabdeckung der Kuppeln ist ungewöhnlich und gab dem Gebäude seinen Namen, was in der albanischen religiösen Architektur selten zu sehen ist. Diese markante Materialwahl unterscheidet es von anderen Moscheen in der Region.
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