Kirchenmoschee St. Stephan, Osmanische Moschee in der Rozafa-Burg, Shkodër, Albanien
Die Fatih Sultan Mehmet Moschee steht innerhalb der Rozafa-Festung und ist ein Stein-Gebäude mit einem markanten Minarett sowie Gewölben, die islamische und byzantinische Züge vermischen. Im Inneren vereinen sich die unterschiedlichen Baustile zu einer einzigen Struktur.
Das Gebäude wurde im 13. Jahrhundert als Kathedrale errichtet und im Jahr 1685 von den Osmanen in ein Gotteshaus des Islam umgebaut. Diese Umwandlung markierte einen tiefgreifenden Wandel in der religiösen Geschichte der Region.
Das Gebäude zeigt an seinen Wänden und im Inneren Spuren beider Religionen: Elemente aus seiner Zeit als Kirche mischen sich mit den Hinzufügungen der Moschee. Wer hindurchgeht, kann diese beiden übereinander gelagerten Geschichten in den Steinen selbst lesen.
Besucher sollten angemessene Kleidung tragen, wenn sie das Gebäude betreten, besonders während der Gebetszeiten. Fotografieren ist in bestimmten Bereichen außerhalb der Betungszeiten erlaubt.
Das Gebäude behielt eine Kirchenorgel, nachdem es zur Moschee umgebaut wurde, die von den Osmanen als Kriegsbeute belassen wurde. Dieses ungewöhnliche Detail zeigt, wie die Eroberer manchmal mit ihren Eroberungen umgingen.
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