Rozafa, Mittelalterliche Festung auf felsigem Hügel in Shkodër, Albanien.
Die Rozafa-Festung ist eine Steinburg auf einem Hügel zwischen den Flüssen Buna und Drin in Shkodra. Die Mauern zeigen Strukturen aus verschiedenen Epochen, und vom Hügel aus sieht man über die umliegenden Berge und Täler.
Die Illyrer errichteten ursprünglich diese Festung, die später von den Römern 168 v. Chr. erobert wurde und den Beginn einer langen Zeit der Fremdherrschaft markierte. Über Jahrhunderte hinweg kontrollierten verschiedene Imperien nacheinander diesen strategischen Ort.
Die Festungsmauern zeigen Überreste einer Kirche aus dem 13. Jahrhundert, die während der osmanischen Herrschaft zur Moschee umgewandelt wurde. Besucher sehen heute noch diese Schichten der religiösen Geschichte an den Steinen selbst.
Der Zugang zur Festung führt über einen Weg, der hinauf zum Hügel führt und eine gute Ausblick bietet. Besucher sollten mit unebenem Terrain rechnen und an einem sonnigen Tag angemessene Kleidung tragen.
Der Legende nach akzeptierte eine Frau namens Rozafa, dass man sie in den Mauern einmauerte, um die Festung zu stärken. Kalkhaltig sickerndes Wasser aus den Mauern wird von Einheimischen als ihre Tränen gedeutet.
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