Parruca-Moschee, Islamisches Gebetszentrum in Shkodër, Albanien
Die Parruca-Moschee ist ein Gebetshaus im Zentrum von Shkodër mit zwei hohen Minaretten und einer markanten zentralen Kuppel. Das Bauwerk verbindet traditionelle ottomanische Architektur mit modernem Wiederaufbau und prägt das Stadtbild mit seiner weißen Fassade.
Das ursprüngliche Bauwerk wurde 1937 errichtet, dann 1967 während des Kommunismus zerstört und schließlich ab 2006 wieder aufgebaut. Die Wiedereröffnung markierte die Rückkehr des religiösen Lebens nach Jahrzehnten der Unterdrückung.
Die Moschee bietet Platz für 1300 Gläubige und dient als Hauptversammlungsort für die muslimische Gemeinschaft von Shkodër für tägliche Gebete.
Der Zugang ist möglich, erfordert aber angemessene Kleidung und Respekt gegenüber Betenden, besonders während der fünf täglichen Gebetszeiten. Es ist hilfreich, die Gebetszeiten vorher zu prüfen und in den frühen Morgenstunden oder am späten Nachmittag zu besuchen, wenn weniger Aktivität herrscht.
Das Gebäude wurde nach einer 39-jährigen Schließung mit seiner Einweihungszeremonie 2006 wiederbelebt. Die Wiederherstellung dieser religiösen Stätte war ein symbolisches Ereignis für die Religionsfreiheit in der Stadt nach langer staatlicher Unterdrückung.
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