Kisha e Shën Marisë Vau i Dejes, Mittelalterliche katholische Kirche in Vau i Dejës, Albanien
Die Marienkirche in Vau i Dejës war eine gotisch-romanische Kirche aus dem 13. Jahrhundert, die am 30. Mai 1969 mit Dynamit zerstört wurde. Nahe den Ruinen der alten Kirche wurde eine neue Kirche errichtet. Die alte Kirche ist auf der 1996 ausgegebenen 1000-Lekë-Banknote abgebildet.
Die Kirche wurde im 13. Jahrhundert im gotisch-romanischen Stil erbaut und war als albanisches Kulturdenkmal gelistet. Am 30. Mai 1969 wurde sie auf Befehl von Fadil Ymeri, Sekretär des Parteikomitees im Wasserkraftwerk Vau i Dejës, mit Dynamit gesprengt. 1979 reichte der Architekt Gani Strazimiri Klage ein, doch die Staatsanwaltschaft rechtfertigte die Täter damit, dass sie nicht wussten, dass die Kirche ein Denkmal war.
Die Kirche dient der katholischen Gemeinde im Norden Albaniens als Treffpunkt und bewahrt Traditionen, die seit Generationen gepflegt werden. Besucher können hier die lebendigen Praktiken des regionalen Glaubenslebens erleben.
Die wiederaufgebaute Kirche steht neben den Ruinen der alten, die am 30. Mai 1969 gesprengt wurde; suchen Sie neben dem Neubau nach den erhaltenen Resten des Vorgängerbaus. Die Anlage liegt im Gebiet Vau i Dejës in der Region Shkodër, nahe den Wasserkraftwerken am Drin.
Das Gebäude wurde 1996 auf einer albanischen Geldschein im Wert von 1000 Lek abgebildet, was seine Bedeutung als nationales Erbe unterstreicht. Diese Anerkennung macht es zu einem der weniger bekannten Symbole der albanischen Geschichte.
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