Provinz Luanda, Verwaltungsprovinz im Norden Angolas.
Die Provinz Luanda ist eine Verwaltungseinheit entlang der Atlantikküste im Norden Angolas mit neun Gemeinden unter ihrer Aufsicht. Das Gebiet erstreckt sich von dicht besiedelten Stadtvierteln bis zu weniger erschlossenen Landstrichen, die das Hinterland der Küste bilden.
Im Jahr 2011 wurde das Gebiet neu gegliedert, als zwei Gemeinden aus der benachbarten Provinz Bengo in diese Küstenprovinz eingegliedert wurden. Diese Änderung brachte neue Verwaltungsgrenzen und eine Erweiterung des Zuständigkeitsbereichs mit sich.
Der Name stammt von der gleichnamigen Hauptstadt, die zugleich das Verwaltungszentrum für den gesamten Küstenbereich bildet. Märkte und öffentliche Plätze in den Gemeinden prägen den Alltag der Bewohner, die hier ihre Waren verkaufen und Kontakte pflegen.
Besucher finden in den einzelnen Gemeinden unterschiedliche Strukturen vor, von Stadtzentren mit Verwaltungsgebäuden bis zu ländlicheren Bereichen mit unbefestigten Straßen. Örtliche Planungsbehörden arbeiten an der Verbesserung der Infrastruktur in allen Teilen der Provinz.
Ein Teil des Quiçama-Nationalparks liegt innerhalb dieser Verwaltungseinheit und bietet Lebensraum für zahlreiche Tierarten. Der Park bildete früher ein wichtiges Schutzgebiet für Großsäuger, die nach langen Konflikten langsam zurückkehren.
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