Gesellschaftsinseln, Archipel im Südpazifik, Französisch-Polynesien
Die Gesellschaftsinseln bestehen aus vierzehn vulkanischen Inseln, die sich über etwa 725 Kilometer im Südpazifik verteilen und in Inseln über dem Wind sowie unter dem Wind gegliedert sind. Tahiti und Moorea gehören zu den bekanntesten dieser Inseln, während Raiatea und Huahine weiter westlich liegen und ruhigere Gewässer bieten.
James Cook benannte die Inseln im Jahr 1769 nach der königlichen Gesellschaft Großbritanniens, die seine wissenschaftliche Reise in den Pazifik finanzierte. Frankreich übernahm die Kontrolle über das Gebiet ab 1842 und gliederte es später offiziell in sein Überseegebiet ein.
Traditionelle Kanus mit Auslegern fahren noch heute zwischen den Inseln und erinnern an die Seefahrer-Traditionen der Polynesier. Holzschnitzereien und geflochtene Palmblätter schmücken die Märkte auf den größeren Inseln und zeigen alte Handwerkskunst.
Kleine Propellerflugzeuge verbinden die Inseln untereinander, wobei der internationale Flughafen auf Tahiti als Hauptknotenpunkt dient. Wer längere Fahrten über das offene Meer plant, sollte auf wechselndes Wetter achten und sich vorher über die Bedingungen informieren.
Der Berg Orohena auf Tahiti erhebt sich bis zu 2241 Meter über dem Meer und bildet den höchsten Punkt des gesamten Archipels. Seine Gipfelregion bleibt oft in Wolken gehüllt und ist für Wanderer nur schwer zugänglich.
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