Los Antiguos, Siedlung in Argentinien
Los Antiguos ist eine kleine Gemeinde im Nordwesten von Santa Cruz am Rand der Anden in Argentinien. Der Ort liegt in einem fruchtbaren Tal und wird von Kirsch-, Erdbeer-, Himbeeren- und Apfelplantagen geprägt, die die lokale Wirtschaft dominieren.
Das Gebiet war lange Zeit Heimat der Tehuelche-Ureinwohner, bevor europäische Besiedlung begann. Die Region entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem landwirtschaftlichen Zentrum, wobei der Anbau von Früchten zum Kern der lokalen Gemeinschaft wurde.
Der Ort trägt seinen Namen von einer Legende der Tehuelche-Ureinwohner, die ihn als Ruheplatz betrachteten - das Wort bedeutet "meine Vorfahren" oder "die Alten". Heute prägt die Kirschernte die lokale Identität, und jeden Januar feiern die Bewohner mit einem Fest, bei dem Besucher direkt von den Feldern ernten können.
Der Ort ist über Straßen zugänglich und dient als Zugang zur Erkundung der Patagonien-Region und ihrer Naturattraktionen. Die beste Zeit zum Besuch ist der Sommer und besonders Januar, wenn das Kirschfest stattfindet und die Felder erntereif sind.
Der Name des Ortes stammt von einem Wort der Tehuelche, das "meine Vorfahren" bedeutet, was die tiefe historische Verbindung zur indigenen Bevölkerung widerspiegelt. In der Nähe befindet sich die Cueva de las Manos mit Handabdrücken von vor etwa 10.000 Jahren, die 1999 zum UNESCO-Welterbe erklärt wurde und damit ein seltenes Archäologisches Zeugnis darstellt.
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