Pucón, Abenteuertourismus-Ziel in der Provinz Cautín, Chile
Pucón ist eine Stadt am östlichen Ufer des Villarrica-Sees im Süden Chiles, in der Provinz Cautín und der Region Araucanía. Das Zentrum ordnet sich entlang weniger Hauptstraßen an, während sich Wohnviertel und Unterkünfte in Richtung Ufer und bewaldete Hügel ausbreiten.
Die Ansiedlung entstand 1883 als militärischer Stützpunkt am Eingang des Trancura-Tals, nachdem die chilenische Armee das Gebiet während der sogenannten Besetzung der Araucanía eingenommen hatte. Die Ortschaft entwickelte sich Jahrzehnte später zu einem Ziel für Touristen, die Vulkan und See aufsuchten.
Der Name stammt aus der Mapuche-Sprache und bedeutet Eingang zu den Bergen, eine Bezeichnung, die noch heute die Verbindung der Stadt zu den umliegenden Gipfeln spiegelt. Besucher begegnen in den Straßen und Märkten oft Mapuche-Textilien und Holzschnitzereien, die traditionelle Muster und Symbole zeigen.
Wer aus Santiago anreist, kann vom Flughafen Temuco in etwa einer Stunde mit dem Auto oder Bus weiterfahren, während Nachtbusse die Strecke direkt in rund zehn Stunden zurücklegen. Die Hauptsaison reicht von Dezember bis März, doch das mildere Wetter im Frühling und Herbst bietet eine ruhigere Alternative.
Der Villarrica-Vulkan erlaubt Skifahren im Winter und Wanderungen im Sommer, wobei bei klarem Wetter vom Gipfel aus fünf verschiedene Seen zu sehen sind. An warmen Tagen schwimmen Einheimische und Gäste im flachen Wasser am Strand der Stadt, wo vulkanischer Sand den Uferstreifen dunkel färbt.
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