Lago Ranco, See in der Region Los Ríos, Chile.
Der Ranco-See ist ein großer See in der Los-Ríos-Region, der eine unregelmäßige Form aufweist und zahlreiche Buchten hat. Der Westteil wirkt runder, während die Ostseite tiefe Einbuchtungen mit kleineren Inseln aufweist.
Das Gebiet war ursprünglich von Huilliche-Gemeinden bewohnt, die durch Fischerei und kleine Landwirtschaft vom See lebten. Im späten 1800er Jahrhundert führte die Ankunft europäischer Siedler zu neuen Besiedlungsmustern in der Gegend.
Die Dörfer rund um den See wurden im späten 19. Jahrhundert von deutschstämmigen Siedlern gegründet, die eigene Baustile und Lebensweisen mitbrachten. Diese Einflüsse prägen bis heute das Aussehen der Ortschaften und wie Menschen dort leben.
Der See ist von mehreren kleinen Dörfern und Häfen umgeben, die man über Straßen erreichen kann, manche haben auch Bootsvermietungen. Die beste Aussicht hat man von den höhergelegenen Uferabschnitten, die mit dem Auto erreichbar sind.
Der See beherbergt etwa 25 Inseln und kleinere Inselchen, von denen nur vier dauerhaft besiedelt sind. Die unbewohnten Inseln bieten Rückzugsräume für Wildvögel und sind aus Distanz aus den Küstendörfern sichtbar.
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