Lumaco, Verwaltungsgemeinde in der Provinz Malleco, Chile
Lumaco ist eine Gemeinde in der Provinz Malleco in der Region Araucanía und umfasst sowohl ein urbanes Zentrum als auch ausgedehnte ländliche Gebiete. Der Ort liegt auf etwa 118 Metern Höhe und erstreckt sich über ein Gebiet, das von Wäldern, Feldern und Flussgebieten geprägt ist.
Dieser Ort war im 16. Jahrhundert Schauplatz von Konflikten zwischen den Mapuche und spanischen Eroberern, mit der Schlacht von Curalaba als eines der bedeutendsten Ereignisse. Diese Auseinandersetzungen prägten die Geschichte der Region und ihre Beziehungen zwischen den Kulturen.
Der Name Lumaco stammt aus dem Mapudungun, der Sprache der Mapuche, und bedeutet Wasser des Luma-Baums – ein Hinweis auf die tiefe Verbindung des Ortes zu den Wurzeln der Ureinwohner. Wenn man durch die Gegend geht, sieht man überall diese kulturelle Vermischung in den Straßennamen und der Art, wie Menschen den Raum nutzen.
Der Ort liegt etwa 120 Kilometer nordöstlich von Temuco und kann über verschiedene Straßenverbindungen erreicht werden, die von Tiden zu Tiden variieren. Besucher sollten sich auf wechselhafte Wetterbedingungen vorbereiten und im Herbst und Winter mit Regen rechnen.
Italienische Einwanderer aus Bologna siedelten sich in den frühen 1900er Jahren hier an und schufen Wohnviertel mit Straßennamen, die italienische, chilenische und mapuchische Bezüge verbinden. Diese ungewöhnliche Mischung von Einflüssen zeigt sich immer noch in der lokalen Kultur und im Aussehen der Nachbarschaften.
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