Llico, Fischerdorf in Arauco, Chile
Llico ist ein Küstendorf am Golf von Arauco, wo Fischerboote täglich frische Fänge von Muscheln und Meeresprodukten anlandden. Die Siedlung erstreckt sich entlang der Küstenlinie mit einfachen Häusern und Fischereianlagen, die das tägliche Leben der Gemeinschaft prägen.
Der Ort wurde im 18. Jahrhundert als San Blas de Llico gegründet und entwickelte sich als Mapuche-Siedlung in der Küstenregion. Die Gemeinde wurde 1960 und erneut 2010 von schweren Tsunamis heimgesucht, die ihre geografische und menschliche Landschaft nachhaltig veränderten.
Der Name stammt aus der Mapuche-Sprache und bedeutet Wasserausgang, was die indigene Verbindung dieses Fischerdorfs im südlichen Zentrum Chiles widerspiegelt. Die Bewohner haben ihre traditionellen Fischereipraktiken über Generationen hinweg bewahrt.
Los Alces Busse verbinden das Dorf regelmässig mit Arauco und Concepción und machen es für Besucher zugänglich. Die beste Zeit für einen Besuch ist während der Fischerei-Saison, wenn die Aktivität am höchsten ist und man die lokale Lebensweise am lebendigsten erleben kann.
Eine lokale Fachhochschule für Meerestechnik betreibt eine Verarbeitungsanlage für Meeresprodukte, wo Schüler nachhaltige Aquakulturtechniken erlernen. Die Kombination von Ausbildung und lokaler Fischerei macht dies zu einem ungewöhnlichen Ort, an dem Tradition auf moderne Praktiken trifft.
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