Las Cabras, Stadt und Kommune in Chile
Las Cabras ist eine kleine Stadt in der Provinz Cachapoal in Chile, die sich in einem Gebiet mit trockenen Bergen und grünen Feldern befindet. Der Ort hat eine ländliche Struktur mit breiten, offenen Räumen, einfach gestalteten Gebäuden und liegt in der Nähe des Lago Rapel, des größten künstlichen Sees des Landes, der von Hügeln und Wäldern umgeben ist.
Das Gebiet war ursprünglich die Heimat der Picunches, eines indigenen Volkes, das von den Spaniern als promaucaes bezeichnet wurde und hauptsächlich Ziegen auf dem trockenen Land aufzog. Die Stadt wurde offiziell 1928 als Gemeinde gegründet, nachdem das Land über Jahrhunderte hinweg in großen Farmen unter Familien wie Quiroga und Suárez bewirtschaftet worden war.
Las Cabras trägt seinen Namen von der langen Tradition der Ziegenzucht in dieser trockenen Region, was die enge Verbindung der Bewohner zum Land widerspiegelt. Heute sehen Besucher diese Verbindung in lokalen Märkten, bei Erntef√§sten und in der Art, wie die Menschen ihre Traditionen durch gemeinsame Mahlzeiten und regionale Gerichte pflegen.
Der Ort ist leicht über Hauptstraßen von Rancagua erreichbar, vorbei an Orten wie Peumo und Coltauco, und die Reise führt durch Ackerland und ländliche Gegenden. Der See und die Umgebung bieten ganzjährig Aktivitäten wie Segeln, Windsurfen, Schwimmen und Bootfahrten an, wobei Besucher mit warmen, trockenen Sommern und milden, manchmal regnerischen Wintern rechnen sollten.
Das Lago Rapel ist nicht nur ein See, sondern ein künstliches Stausee, das zu Wassersportveranstaltungen und Segelturnieren zieht, bei denen Wettkämpfer aus verschiedenen Regionen antreten. Eine besondere Attraktion ist das Flyboarding, eine Wassersportart, bei der Sportler von starken Wasserstrahlen in die Luft katapultiert werden, während sie über dem glitzernden Wasser schweben.
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