Cerro de Chena, Hügelgipfel in San Bernardo, Chile
Der Cerro de Chena ist eine Hügelkette zwischen San Bernardo und Calera de Tango in der Metropolregion Santiago, westlich von San Bernardo. Ihr höchster Punkt ist der Cumbre San Jorge, der in einer Quelle mit 952 m und in einer anderen mit 930 m angegeben wird und an dem mehrere Tambos stehen. Auf den Hügeln erhebt sich eine von der Stadt aus sichtbare große Funkantenne, und der über den Weg Catemito erreichbare Hügel Pucará de Chena trägt steinerne Ruinen.
Der Cerro de Chena war ein wichtiger Ort für die Inka, die dort gegen Ende des 15. Jahrhunderts eine Festung errichteten, um die Region Maipo zu kontrollieren. Später, während des chilenischen Unabhängigkeitskrieges, spielte der Hügel erneut eine militärische Rolle als Beobachtungsposten.
Auf dem Cerro de Chena befindet sich eine prähistorische Festungsanlage, die als Pukará bekannt ist und gut sichtbar auf dem Gipfelplateau liegt. Wer den Aufstieg macht, kann die Mauerreste direkt besichtigen und dabei über die Nutzung des Ortes lange vor der Ankunft der Spanier nachdenken.
Der Zugang zum Berg ist das ganze Jahr über möglich, doch sind die Bedingungen im Sommer trockener und angenehmer für Wanderungen. Im Winter können die Wege rutschig sein, weshalb festes Schuhwerk empfohlen wird.
Der höchste Punkt der Kette ist der Cumbre San Jorge, in einer Quelle mit 952 m, in einer anderen mit 930 m angegeben; auf seinem Gipfel stehen mehrere Tambos, kleine Steinbauten. Auf einem anderen Hügel, dem Pucará, deuten neuere Studien die Ruinen nicht als Festung, sondern als heilige Huaca, die Huaca de Chena, wo das Inti-Raymi-Fest gefeiert worden sein soll. Auf einem kleinen Hügel steht eine große Marienstatue, zu der in der Karwoche Pilger kommen.
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