Estadio Nacional Julio Martinez Pradamos, Fußballstadion in Santiago, Chile.
Das Estadio Nacional Julio Martínez Prádanos ist ein staatliches Stadion im Stadtbezirk Ñuñoa von Santiago, das vom Instituto Nacional de Deportes betrieben wird. Es wurde am 3. Dezember 1938 eröffnet und fasst 50.000 Zuschauer. Der Club Universidad de Chile trägt hier seine Heimspiele aus und zahlt dem IND pro Partie eine Miete.
Das Stadion wurde 1938 eröffnet und ist eng mit Chiles Sportgeschichte verbunden. Es war Austragungsort des Finales der Fußball-Weltmeisterschaft 1962 und hat sich seitdem zu einem symbolträchtigen Ort für nationale Ereignisse entwickelt.
Universidad de Chile trägt hier seine Heimspiele aus und mietet die staatliche Anlage vom Instituto Nacional de Deportes, das je nach Zuschauerzahl zwischen 8 und 14 Millionen Pesos pro Spiel berechnet. Ist das Stadion nicht verfügbar, wich der Verein auf das Estadio Santa Laura in Independencia, Eigentum von Unión Española, und das Estadio Francisco Sánchez Rumoroso in Coquimbo aus.
Universidad de Chile trägt seine Heimspiele im Estadio Nacional in Ñuñoa aus, das dem Staat gehört und vom Instituto Nacional de Deportes betrieben wird. Das Stadion fasst 50 000 Zuschauer. Als Ausweichspielstätte diente dem Verein das Estadio Santa Laura in Independencia, als dritte Option das Estadio Francisco Sánchez Rumoroso in Coquimbo.
Der offizielle Name des Stadions ehrt Julio Martínez Prádanos, den chilenischen Sportjournalisten, nach dem die Anlage benannt ist. Das Gelände gehört dem chilenischen Staat und wird vom Instituto Nacional de Deportes betrieben, das es spielweise an Vereine vermietet. Universidad de Chile hatte nie ein eigenes Stadion: Ein erstes Projekt stammt vom Januar 1937, als Rektor Juvenal Hernández Jaque Mittel für eine Anlage mit 1000 Plätzen in der alten calle Las Palmeras in Quinta Normal genehmigte, das aber nie verwirklicht wurde.
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