Cajón del Maipo, Andental in der Hauptstadtregion Santiago, Chile.
Das Cajón del Maipo ist ein tiefes Bergtal in der Region Santiago, durch das sich der Río Maipo schlängelt. Steile Berghänge säumen diesen Korridor von allen Seiten, während Wanderwege und Berghüttenrouten die Gegend durchziehen.
Das Tal wurde ab dem Ende des 18. Jahrhunderts als wichtige Verbindungsroute zwischen Chile und Argentinien genutzt, mit San José de Maipo als zentrale Siedlung. Der Weg durch die Berge ermöglichte Handel und Austausch zwischen beiden Ländern über mehrere Generationen hinweg.
Einheimische bewahren ihre Traditionen in Lehmofenbäckereien, in denen regionale Spezialitäten wie Empanadas und handgefertigte Karamellschokoladen hergestellt werden. Diese handwerklichen Praktiken sind Teil des alltäglichen Lebens in den kleinen Dörfern des Tals.
Das Tal bietet Zugang zu zahlreichen Wanderrouten, Bergsteigerpfaden und Ausflügen zu alpinen Seen. Es ist am besten zugänglich in den wärmeren Monaten, wenn Straßen klar sind und Unterkunftsoptionen vollständig geöffnet sind.
Der Berg Marmolejo, der sich am südlichen Ende des Tals erhebt, ist der südlichste Berg der Welt, der über 6 Kilometer Höhe erreicht. Seine Lage macht ihn zu einem seltenen Ziel für Bergsteiger, die an extremen geografischen Orten interessiert sind.
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