Museo de Química y Farmacia Profesor César Leyton, Wissenschaftsmuseum in Santiago, Chile
Das Museo de Química y Farmacia Profesor César Leyton ist ein Wissenschaftsmuseum in Santiago, Chile, das Teil der Universidad de Chile ist und sich in der Nähe des Parque Forestal in der Calle Merced befindet. In den Vitrinen sind historische Laborgeräte, Apothekenflaschen, Bücher und Dokumente ausgestellt, die zeigen, wie Chemiker und Apotheker in der Vergangenheit gearbeitet haben.
Die Sammlung entstand in den 1950er-Jahren, als Professor César Leyton begann, historische Objekte aus den Bereichen Chemie und Pharmazie zusammenzutragen, zunächst in einem kleinen Saal der Escuela de Química y Farmacia der Universidad de Chile. Im Jahr 1987 wurde die Sammlung an eine Berufsorganisation übergeben und später als öffentlich zugängliches Museum eingerichtet.
Das Museum trägt den Namen des Professors César Leyton, der in den 1950er-Jahren damit begann, Objekte zur Geschichte der Pharmazie und Chemie in Chile zu sammeln. Heute besuchen Schulklassen, Studierende und Einzelpersonen das Museum, um anhand von Originalgegenständen zu verstehen, wie diese Berufe in der Vergangenheit ausgeübt wurden.
Der Eintritt ist frei, was das Museum für Schulklassen, Familien und Einzelbesucher geeignet macht. Die Öffnungszeiten sind begrenzt und konzentrieren sich auf die Wochentage, daher lohnt es sich, den aktuellen Stundenplan vor dem Besuch zu prüfen.
Ein Mörser von 1805 trägt die Inschrift „Soy de Thomas Gonzales el boticario que mata a los buenos y enferma a los sanos, 1805“. Das Museum bewahrt zudem ein Fass auf, das jeden Frühling beim Fest der Lavendelblüte genutzt wurde, einer von César Leyton aus Italien eingeführten Zeremonie, bei der Kölnischwasser in Flaschen mit lila Bändern abgefüllt wurde.
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