Barrio Bellavista, Künstlerviertel zwischen Mapocho-Fluss und San Cristóbal-Hügel in Santiago, Chile.
Bellavista ist ein Stadtviertel in Santiago, das sich zwischen dem Mapocho-Fluss und dem Cerro San Cristóbal erstreckt und sich über die Gemeinden Providencia und Recoleta verteilt. Die Straße Pío Nono bildet die Hauptverbindungsachse, entlang derer sich die meisten Geschäfte, Restaurants und kulturellen Einrichtungen konzentrieren.
Das Gebiet entwickelte sich aus seiner kolonialen Identität als La Chimba weiter und wurde nach dem Bau der Cal-y-Canto-Brücke zu Beginn des 19. Jahrhunderts zu einem modernen Stadtviertel. Die Brücke ermöglichte eine bessere Verbindung zwischen den Ufern des Mapocho-Flusses und förderte damit die städtische Expansion in der Region.
Das Viertel ist geprägt durch seine lebendige Kunstszene und die vielen Galerien, Ateliers und kleine Läden, die sich entlang der engen Straßen verteilen. Künstler und Kreative haben hier einen Raum geschaffen, wo die Wandmalerei und die Musik jeden Ecke des Viertels prägen.
Das Viertel ist leicht mit der U-Bahn über die Station Baquedano erreichbar, die sich südlich des Mapocho-Flusses befindet. Am Wochenende findet auf der Straße Pío Nono ein Handwerksmarkt statt, und von dort aus kann man mit einer Zahnradbahn zum Cerro San Cristóbal und zum Nationalzoo fahren.
Das Haus La Chascona, die ehemalige Residenz des Dichters Pablo Neruda aus dem Jahr 1953, ist heute ein Museum, das einen Einblick in das Leben und die Persönlichkeit des Dichters gibt. Die Räume bewahren viele persönliche Gegenstände und Kunstwerke, die Nerudas Leidenschaft für Farben und Objekte widerspiegeln.
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