Paso de Agua Negra, Gebirgspass zwischen Argentinien und Chile in den Anden.
Der Agua Negra-Pass ist ein Bergübergang in den Anden, der die chilenische Region Coquimbo mit der argentinischen Provinz San Juan verbindet. Das Gebirgsgelände erstreckt sich auf etwa 4.780 Metern Höhe und bietet raue Landschaften mit Felsen und begrenzter Vegetation.
Der Pass wurde 1965 als Verkehrsroute zwischen Argentinien und Chile eröffnet, doch während politischer Spannungen 1977 geschlossen. Die Öffnung für den öffentlichen Zugang erfolgte 1994 und ermöglichte seitdem wieder den regulären Grenzverkehr.
Der Pass verbindet zwei Länder und zeigt sich als Ort, wo sich argentinische und chilenische Bergtraditionen treffen. Besucher erleben diese Vermischung durch die Art, wie Menschen hier leben und zusammenkommen.
Der Pass ist nur von Dezember bis April befahrbar, wobei Wetterbedingungen und Schneefall die genauen Öffnungsdaten bestimmen. Reisende sollten das Wetter vorher prüfen und warme Kleidung mitnehmen, da die Bedingungen schnell wechseln können.
Ein neuer Tunnel wird unter diesem Pass gebaut und wird etwa 14 Kilometer lang sein, um die Überquerung zu verbessern. Das Projekt wird auch Einrichtungen für wissenschaftliche Forschung einschließen, was den Ort für Bergstudien interessant macht.
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