Church of the Society of Jesus, Gotteshaus in Cusco, Peru
Die Kirche der Gesellschaft Jesu ist ein Gotteshaus aus Stein am Rand der Plaza de Armas in Cusco, Peru. Ihre Fassade mit zwei hohen Glockentürmen und reichem Steinrelief ist vom ganzen Platz aus gut zu sehen.
Die Jesuiten gründeten die Kirche am 17. Juli 1571 auf dem Gelände von Amarucancha, dem Palast des Inka Huayna Cápac, der für 12.000 Pesos gekauft wurde. Die erste Kirche mit plateresker Fassade wurde durch das Erdbeben von 1650 zerstört. Der Neubau begann am 22. August 1651; 1653 wurde das Gewölbe des Schiffes geschlossen, 1668 die Kirche geweiht.
Die Kirche beherbergt Gemälde der Cusco-Schule, darunter eine Darstellung der Hochzeit einer Inka-Prinzessin mit einem spanischen Offizier. Diese Bilder spiegeln wider, wie die lokale Kunst zwei sehr unterschiedliche Welten in einem einzigen Bild verband.
Die Kirche liegt an der Plaza de Armas, wenige Gehminuten vom historischen Zentrum entfernt. Sie besteht ganz aus rosafarbenem Basalt und Andesit; das gemeißelte Portal und die beiden seitlichen Glockentürme lassen sich am besten vom Platz aus betrachten. Das Erdbeben von 1950 beschädigte Fassade und Chor und brachte den seit 1940 geneigten Ostturm zum Einsturz; danach wurde der Bau restauriert.
Die für die wiederaufgebaute Kirche gegossene 100-Zentner-Glocke sprang und wurde 1694 entfernt; die heutigen Türme beherbergten sie also nie. Die Fassade leitete Diego Martínez de Oviedo, wohl nach Plänen des flämischen Jesuiten Juan Bautista Edigiano.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 92.854 Mitwirkenden weltweit.