Kanamarka, Archäologische Stätte in der Provinz Espinar, Peru
Kanamarka ist eine archäologische Stätte in der Espinar-Provinz, die sich über 44 Hektar auf 4050 Metern Höhe erstreckt und aus runden und rechteckigen Steinstrukturen besteht. Die Gebäude zeigen eine Mischung aus Steinmauern und Lehmkonstruktionen, die für Siedlungen in dieser Bergregion typisch sind.
Die Siedlung war ursprünglich ein Zentrum der K'anas-Kultur, bevor sie sich friedlich mit der Inca-Zivilisation vereinigte und Teil des Tawantinsuyo-Reiches wurde. Diese Vereinigung zeigt, dass die Region durch Verhandlungen rather als durch Eroberung in das Imperium integriert wurde.
Der Name stammt aus dem Aymara und verbindet die Wörter K'ana (geflochten) und Marca (Stadt), was die sprachlichen Wurzeln der früheren Bewohner dieser Gegend widerspiegelt.
Das Gelande liegt etwa 15 Kilometer nordöstlich von Yauri und liegt in einer hochalpinen Umgebung mit sehr kalten Temperaturen das ganze Jahr über. Besucher sollten sich auf kaltes, windriges Wetter vorbereiten und feste Bergschuhe sowie warme Kleidung mitbringen.
2004 wurde hier das Grab einer Elite-Frau, bekannt als die Dame von K'anamarka, entdeckt, die wertvolle Einblicke in die Bestattungspraktiken der oberen Schichten gab. Der Fund zeigte, dass diese frühe Andensiedlung komplexe soziale Strukturen hatte.
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