Plaza San Martín, Zentraler Platz in der historischen Altstadt von Lima, Peru.
Die Plaza San Martín ist ein zentraler Platz im historischen Zentrum von Lima, Peru, mit einem bronzenen Reiterstandbild in der Mitte und neokolonialen Gebäuden rundherum. Der Platz ist mit Granitplatten ausgelegt und von Marmorbänken umgeben, die Besuchern Sitzgelegenheiten bieten.
Auf dem Gelände stand das 1850 abgerissene San-Juan-de-Dios-Krankenhaus, danach ein zwischen 1911 und 1918 abgebrochener Bahnhof. Der Platz wurde am 6. Juli 1917 genehmigt und am 27. Juli 1921 von Präsident Augusto B. Leguía zum Unabhängigkeitsjubiläum eingeweiht. 1825 wurde Bernardo de Monteagudo auf der angrenzenden Plazoleta de la Micheo ermordet.
Der Platz ist nach José de San Martín benannt, dem Wegbereiter der peruanischen Unabhängigkeit; sein bronzenes Reiterstandbild von Mariano Benlliure zeigt ihn bei der Überquerung der Anden. Der Platz dient seit Langem als Ort für Proteste: 1987 führte Mario Vargas Llosa hier eine Kundgebung gegen die Verstaatlichung der Banken an, und 2020 erzwangen Demonstrationen den Rücktritt von Präsident Manuel Merino.
Der Platz liegt am neunten Block der Avenida Colmena und ist über die Fußgängerzone Jirón de la Unión mit der Plaza Mayor verbunden. Die Umgebung ist tagsüber stark besucht und eignet sich für einen kurzen Halt während eines Spaziergangs durch das Zentrum.
Die Bronzefigur der Madre Patria am Sockel des Monuments trägt ein kleines Lama auf dem Kopf, was auf einen Übersetzungsfehler aus dem Spanischen zurückgeht. Der Fehler wurde nie korrigiert und ist heute ein Detail, das viele Besucher übersehen.
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