Lima metropolitan, Metropolregion an der peruanischen Küste
Die Metropolregion Lima ist ein städtisches Gebiet an der Pazifikküste, das sich über zwei Provinzen mit insgesamt fünfzig Verwaltungsbezirken erstreckt. Das Gelände reicht von der Küstenebene bis zu den westlichen Ausläufern der Anden, wo kleinere Hügel auf flaches Land treffen.
Die spanischen Siedler gründeten diese Stadt im Jahr 1535 auf dem Gebiet indigener Gemeinschaften und machten sie zum Zentrum der Kolonialverwaltung für ganz Südamerika. Die Unabhängigkeit wurde im 19. Jahrhundert erreicht, und ab dem 20. Jahrhundert wuchs das Stadtgebiet durch Einwanderung aus den Bergregionen rasch an.
Die drei historischen Distrikte Barranco, Miraflores und San Isidro zeigen unterschiedliche städtebauliche Stile, von Holzbalkonen bis zu Hochhäusern aus Glas. Bewohner verbringen Wochenenden oft in den öffentlichen Parks entlang der Pazifikküste oder auf den Plätzen mit Bäumen und Sitzgelegenheiten.
Besucher finden in den meisten Bezirken öffentliche Verkehrsmittel, wobei die Buslinie Metropolitano eine schnelle Route entlang der Hauptachse bietet. Der internationale Flughafen liegt an der Grenze zwischen beiden Provinzen und ist von allen Stadtteilen gut erreichbar.
Drei Flüsse durchqueren das Stadtgebiet von Ost nach West und münden in den Pazifik, wobei ihre trockenen Täler das ganze Jahr über sichtbar bleiben. Nach Kairo ist diese Region das zweitgrößte städtische Wüstengebiet der Welt, in dem Niederschläge nur in wenigen Wintermonaten auftreten.
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