Tarmatambo, Archäologische Stätte in der Provinz Tarma, Peru.
Tarmatambo ist eine Ruinenstatte in den Anden mit Gebauden aus der Inca-Zeit, die sich entlang hangiger Hugellandschaften erstreckt. Rechteckige und runde Strukturen sind in langen Reihen angeordnet und bilden ein ausgedehntes Siedlungsmuster.
Die Staette entstand zwischen 1200 und 1450 nach Christus als Halt auf dem Netzwerk von Strassen der Inca. Sie war ein wichtiger Verbindungspunkt zwischen verschiedenen Regionen des Inca-Reiches.
Die Strukturen und die vielen Keramiken zeigen, wie die Inca ihre Siedlungen gestalteten und wie Menschen hier zusammenlebten. Die Gebäude und Funde erzählen von den alltäglichen Praktiken dieser Gemeinschaft.
Der Ort liegt etwa 5 Kilometer von der Stadt Tarma entfernt und ist uber die Hauptstrasse in Richtung Jauja erreichbar. Unterkunfte und Versorgung findet man in Tarma selbst vor und nach dem Besuch.
Der Name kombiniert einen Bezug zur lokalen Tarma-Ethnie mit dem Quechua-Wort tampu, das eine Herberge entlang von Inca-Wegen bezeichnete. Diese Namensmischung widerspiegelt die Verbindung zwischen lokalen Gemeinschaften und dem Inca-Verkehrssystem.
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