Valle de los Ríos Apurímac, Ene y Mantaro, Andines Talsystem in Ayacucho, Cusco, Huancavelica und Junín, Peru.
Das Apurímac-, Ene- und Mantaro-Tal ist ein Netzwerk von sieben Provinzen, das drei große Flüsse verbindet und sich von hohen Bergspitzen bis zu tieferen subtropischen Zonen erstreckt. Das Landschaftsbild wechselt zwischen steilen Hängen, fruchtbaren Ebenen und dicht bewaldeten Gebieten.
Das Tal war während der vorkolumbischen Zeit ein wichtiges Siedlungs- und Anbaugebiet, wo verschiedene Bevölkerungsgruppen wie die Chancas und später die Inka Kontrolle ausübten. Die Region wurde durch die Errichtung von Terrasen und Bewässerungssystemen geprägt, die Jahrhunderte andauerten.
Die Gemeinschaften in diesem Tal nutzen traditionelle Anbaumethoden, die seit Generationen weitergegeben werden. Besucher sehen diese Praktiken in den kleinen Siedlungen, wo Landwirtschaft das tägliche Leben prägt.
Das Tal ist durch ein Netzwerk aus Straßen und Flussübergängen verbunden und bietet Transportmöglichkeiten zwischen den Provinzen. Kleine Gemeinden sind über diese Verbindungen zu Fuß oder mit lokalen Fahrzeugen erreichbar, wobei die Höhenlage und Topografie die Reisezeit beeinflussen.
Die Region beherbergt eine weltweit bedeutende Konzentration von Koka-Anbau, der in den Tal-Ebenen weit verbreitet ist. Dieser Anbau hat die wirtschaftliche und soziale Struktur der lokalen Gemeinschaften über Jahrzehnte hinweg beeinflusst.
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