Pasco, Verwaltungsregion in Zentralperu
Das Departement Pasco ist eine Verwaltungsregion im Zentrum Perus, die sich von den Hochanden bis in tropische Täler erstreckt. Die drei Provinzen umfassen zweiundzwanzig Bezirke, die zwischen Bergplateaus, Flussschluchten und Nebelwald liegen.
Spanische Kolonisten erreichten die Region im 16. Jahrhundert und begannen mit dem Bergbau in Cerro de Pasco, das sich zu einem wichtigen Silberabbaugebiet entwickelte. Die Republik Peru schuf das Departement 1944, nachdem es zuvor Teil von Junín gewesen war.
Traditionelle Märkte im Departement verkaufen Kartoffelsorten und Getreide, die auf Terrassenfeldern wachsen und seit Jahrhunderten hier angebaut werden. Quechua hört man noch in vielen Dörfern, wo sich Handwerksmethoden und Textilmuster über Generationen hinweg erhalten haben.
Die Hauptstraße von Lima führt durch das Departement und verbindet die wichtigsten Ortschaften, wobei Busse täglich von der Küste aus verkehren. Höhenlagen über 4000 Meter (13000 Fuß) sind üblich, daher sollten Reisende Zeit für Akklimatisierung einplanen.
Der Steinwald von Huayllay liegt auf über 4000 Metern (13000 Fuß) und zeigt Tausende Felsformationen, die durch Wind und Regen über Millionen Jahre geformt wurden. Wanderwege führen zwischen den Felsen hindurch, von denen viele Namen tragen, weil sie an Tiere, Gesichter oder Gebäude erinnern.
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