Pacatnamu, Präinkaische archäologische Stätte im Jequetepeque-Tal, Peru.
Pacatnamu ist eine präinkaische archäologische Stätte im Jequetepeque-Tal an der Nordküste Perus mit mehreren Pyramidenkomplexen, Zeremonienstrukturen und Verteidigungsmauern auf felsigen Hügeln. Die Anlage erstreckt sich über Dutzende von abgestumpften Pyramiden, sogenannte Huacas, von denen Huaca 1 als Hauptzentrum für Verwaltung und religiöse Praktiken diente.
Die Stätte zeigt Besiedlung während der Moche-Zeit um 600 AD und später während der Chimu-Periode bis etwa 1370 AD. Wissenschaftliche Ausgrabungen begannen 1937 und deckten die überlagerten Phasen der Besiedlung und Nutzung auf.
Die Bewohner entwickelten spezialisierte Textilproduktion, die von Elite-Familien kontrolliert wurde, während sie umfangreiche Lamas für praktische und zeremonielle Zwecke hielten.
Das Gelände besteht aus mehreren getrennt angeordneten Pyramidenkomplexen, die sich über eine größere Fläche verteilen, daher ist gutes Schuhwerk und Wasser wichtig. Die beste Zeit zum Erkunden ist früh am Tag, bevor die Hitze zunimmt, und eine kurze Orientierung an den Hauptstrukturen hilft beim Verständnis des Layouts.
Die Anordnung der Eingänge zeigt ein durchdachtes System von links-rechts-Symmetrien in vielen Strukturen. Dieses architektonische Muster deutet auf strenge Regeln hin, die regelten, wie verschiedene Räume für unterschiedliche soziale Gruppen und Aktivitäten getrennt wurden.
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