Chachapoyas, Alte Kolonialstadt in der nördlichen Amazonas-Region, Peru.
Chachapoyas ist eine Stadt im Norden der Region Amazonas, mitten im Utcubamba-Tal gelegen und von Bergketten umgeben. Schmale Gassen führen über sanfte Hügel, vorbei an Häusern mit Ziegeldächern und Innenhöfen, die an die Kolonialzeit erinnern.
Ein spanischer Eroberer gründete diese Ortschaft im Jahr 1538 östlich der Anden, womit sie zu den ältesten Gründungen dieser Art in dem Gebiet zählt. Später war sie Ausgangspunkt für Expeditionen in die umliegenden Täler und Festungen der einheimischen Kulturen.
Der Name stammt von einer alten Sprache und bedeutet "Nebelkrieger" oder "Wolkenvolk", was die häufigen Nebelbänke in den Bergen ringsum erklärt. Am Morgen sieht man oft Einheimische auf dem Weg zu den Märkten oder zu den Cafés rund um den zentralen Platz, wo sie sich treffen und Kaffee aus der Region trinken.
Ein Flughafen in der Nähe verbindet die Stadt mit anderen Teilen des Landes, während Busse regelmäßig nach Chiclayo und Cajamarca fahren. Die Höhenlage von 2.335 Metern (etwa 7.660 Fuß) kann den Körper leicht ermüden, daher sollte man sich langsam bewegen und genug Wasser trinken.
Gravuren in Felsen, etwa 20 Kilometer entfernt, zeigen Tiere, Pflanzen und Jagdszenen, die rund 3.000 Jahre alt sind. Archäologen rätseln noch, welche Gruppe die Bilder schuf, da die Symbole deutlich älter sind als die bekanntesten Kulturen der Gegend.
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