Nightingale Islands, Vulkanische Inselgruppe im Südatlantik, St. Helena
Die Nightingale Islands sind eine Gruppe von drei Inseln im Südatlantik östlich von Tristan da Cunha und umfassen Nightingale Island, Middle Island und Stoltenhoff Island. Die rauen Landmassen zeigen vulkanische Formationen und sind praktisch unbewohnt, bekannt für ihre reiche Vogelwelt.
Eine niederländische Expedition unter Jan Jacobszoon entdeckte die Inseln 1656 und nannte sie zunächst Gebrooken Island. Der britische Kapitän Gamaliel Nightingale gab ihnen später ihren heutigen Namen, und die Inseln wurden zur Route zwischen Europa und anderen Teilen der Welt.
Die Inseln sind für die Bewohner von Tristan da Cunha ein wichtiger Ort für traditionelle Tätigkeiten wie das Sammeln von Seevogeleiern und das Fischen in bestimmten Jahreszeiten. Diese Praktiken sind Teil des Lebensrhythmus der Menschen auf dem nahen Archipel.
Der Zugang zu den Inseln erfolgt nur mit geführten Touren, die von Tristan da Cunha aus mit modernen Fiberglas-Booten starten. Die Anfahrt hängt von den Wetterbedingungen ab und kann nur in den ruhigeren Monaten erfolgen.
Die Inseln beherbergen Millionen von Seevogelpaaren, darunter Felsenpinguine und gelbschnäbelige Albatrosse, die in riesigen, dicht gedrängten Kolonien brüten. Die Vogelkonzentration ist so groß, dass sie aus der Ferne wie bewegte Objekte auf den Felsen wirken.
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