Bajo de la Alumbrera, Kupfer- und Goldtagebau in Catamarca, Argentinien.
Bajo de la Alumbrera ist ein Tagebau in den Anden, der sich in großer Höhe an der Grenze zwischen Catamarca und Tucumán erstreckt. Die Anlage war auf die Gewinnung von Kupfer, Gold und Molybdän ausgelegt und nutzte mehrere Abbaubereiche für den Rohstoffabbau.
Der Betrieb begann 1997 und machte die Anlage zur größten Bergbauoperation des Landes, bis die Aktivitäten 2018 eingestellt wurden. Die jahrzehntlange Tätigkeit hinterließ erhebliche Veränderungen in der Gebirgslandschaft und in der regionalen Wirtschaft.
Die Mine schuf Arbeitsplätze für tausende Arbeiter aus umliegenden Gemeinden und verursachte Spaltungen zwischen Befürwortern industrieller Entwicklung und Umweltschutz.
Der Ort liegt in großer Höhe und ist schwer zugänglich, daher erreichen ihn nur spezialisierte Transporte und autorisiertes Personal. Besuche sind nicht möglich, da die stillgelegte Anlage aus Sicherheitsgründen für die Öffentlichkeit geschlossen ist.
Das Projekt erforderte eine 216 Kilometer lange Rohrleitung, um Rohstoffe zu einer entfernten Verarbeitungsanlage zu transportieren. Diese Infrastruktur durchquerte schwieriges Gelände und wurde zu einem der längsten Pipelines des Landes für Bergbauerzeugnisse.
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