San José palace, Nationales historisches Monument in Entre Ríos, Argentinien
Das San-José-Palais ist ein Herrensitz in Entre Ríos mit etwa 38 Räumen, die sich um zwei Innenhöfe gruppieren, und zwei Beobachtstürme prägen seine italienische Fassade. Der Bau zeigt französische Spiegel, italienische Marmorböden und vergoldete Decken aus dem 19. Jahrhundert.
Der Präsident Justo José de Urquiza beauftragte 1848 den Architekten Pedro Fossati mit dem Bau dieser Residenz, die etwa zehn Jahre später fertiggestellt wurde. Der Ort wurde später zum Schauplatz von Urquizas Ermordung und erhielt später den Status eines Nationaldenkmals.
Das Anwesen liegt etwa 23 Kilometer von Concepción del Uruguay entfernt und funktioniert heute als Museum. Die ausgestellten Gegenstände umfassen Originalmöbel und persönliche Objekte aus dem Besitz der Familie Urquiza.
Der Palast war Standort des ersten modernen Wassersystems in Argentinien, das von der Gualeguaychu River mit Rohren über mehrere Kilometer hinweg gespeist wurde. Dieses Ingenieurswerk war für die Zeit bemerkenswert und demonstrierte fortschrittliche Infrastrukturplanung in einer Region, die sonst wenig Industrialisierung kannte.
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