Eldorado, Gemeindezentrum im Nordosten von Misiones, Argentinien
Eldorado ist eine Stadt in der nordöstlichen Provinz Misiones und liegt an den Ufern des Oberen Paraná-Flusses in einer waldreichen und landwirtschaftlich genutzten Gegend. Die Landschaft ist geprägt von grünen Waldflächen, die sich über die Umgebung erstrecken, zusammen mit Feldern für Anbau und Viehzucht.
Ein deutscher Brite namens Adolfo Julius Schwelm gründete die Stadt am 29. September 1919 und initiierte damit eine Welle der europäischen Besiedlung in dieser Provinz. Diese Kolonisierungsperiode lockte Familien an, die Landwirtschaft aufbauen und neue Gemeinschaften gründen wollten.
Die Stadt trägt die Spuren ihrer Gründer: deutschsprachige, schweizer, polnische und dänische Einwanderer prägen bis heute das Gesicht und die Bräuche der Gemeinde. Man sieht dies in der Architektur, in den Namen der Geschäfte und in den Festen, die die verschiedenen Gemeinschaften feiern.
Die Staatsstraße 12 verbindet die Stadt mit den Iguazú-Wasserfällen im Norden und mit Posadas im Süden und ermöglicht die Fahrt zwischen diesen Zielen. Ein lokaler Flughafen erleichtert regionale Reisen für Besucher, die schneller anreisen möchten.
Die Wirtschaft der Stadt dreht sich um die Holzverarbeitung, mit dutzenden Sägewerken, die Holz aus den umliegenden Wäldern verarbeiten. Daneben spielen der Anbau von Tungöl und Yerba Mate eine wichtige Rolle in der lokalen Produktion.
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