El Tatio, Geothermisches Feld in der Provinz Antofagasta, Chile
El Tatio ist ein Geothermalbgebiet in der Provinz Antofagasta in den Anden, wo mehr als 80 aktive Geysire aus dem Boden schießen und Dampfsäulen sowie heiße Quellen freisetzen. Das Gebiet erstreckt sich über etwa 30 Quadratkilometer in einer Höhe von rund 4.320 Metern und zeigt intensive geothermale Aktivität mit bunten Mineralablagerungen.
Die wissenschaftliche Erforschung des Ortes begann in den 1920er Jahren, als Forscher die geothermalen Phänomene zum ersten Mal systematisch dokumentierten. In den 1960er und 1970er Jahren folgten intensive Studien zur geothermalen Energie, die das vulkanische Potenzial des Gebietes bewerteten.
Die Ort trägt seinen Namen von den Einheimischen, die hier seit Generationen leben und das Geothermalbgebiet als Teil ihres Landes betrachten. Der Platz wird heute von lokalen Gemeinschaften gepflegt, die ihre Beziehung zu diesem besonderen Ort bewahren.
Besuche finden in der Regel vor Sonnenaufgang statt, wenn die Temperaturen unter den Gefrierpunkt fallen. Es ist wichtig, warme Kleidung zu tragen und sich auf die Auswirkungen der großen Höhe vorzubereiten.
Die Geysire produzieren Wasserfontänen, die mehrere Dezimeter in die Höhe schießen und dabei Mineralien ablagern, die charakteristische Formationen am Boden bilden. Diese Mineralhügel und Terrassen entstehen im Laufe der Zeit durch wiederholte Ausstöße und zeigen die komplexe Geologie des Ortes.
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