Pedro Juan Caballero, Grenzstadt im Departamento Amambay, Paraguay
Pedro Juan Caballero ist eine Grenzstadt in der Abteilung Amambay, die sich unmittelbar an die brasilianische Stadt Ponta Pora anschließt und gemeinsam mit ihr einen durchgehenden Siedlungsraum bildet. Die Stadt liegt auf etwa 607 Metern Höhe und erstreckt sich entlang der Grenzlinie.
Die Gründung begann 1899 mit der Errichtung einer Polizeiwache in der Nähe der Lagune Punta Pora. Der Kaufmann Jorge Casaccia spendete später Grundstücke, die das Wachstum der Siedlung beschleunigten.
Die Stadt hat eine starke grenzüberschreitende Identität, geprägt durch tägliche Interaktionen mit der brasilianischen Nachbarstadt. Menschen durchqueren regelmäßig die Grenze für Arbeit, Einkaufen und soziale Kontakte, was das Leben hier besonders prägt.
Die Stadt ist über die Route 5 'Gral Bernardino Caballero' erreichbar, die sie mit anderen Regionen wie Concepción und Asunción verbindet. Von der Grenzposition aus können Besucher leicht zwischen Paraguay und Brasilien wechseln.
Die Stadt hat eine hohe Luftfeuchtigkeit und erhält jährlich etwa 1.650 Millimeter Regen, was sie zu einer der feuchteren Regionen des Landes macht. Das warm-feuchte Klima prägt Vegetation, Architektur und den Alltag der Menschen deutlich.
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