Mariana, Kolonialstadt in Minas Gerais, Brasilien
Mariana ist ein Verwaltungsbezirk in Minas Gerais, Brasilien, mit einem gut erhaltenen kolonialen Zentrum voller Kirchen, Wohnhäuser und öffentlicher Gebäude aus dem 18. Jahrhundert. Die Stadt erstreckt sich über Hügel in etwa 725 m (2.380 ft) Höhe und bewahrt das Straßennetz und die Fassaden aus der Zeit des portugiesischen Reiches.
Die Siedlung entstand 1696, als Goldsucher am Fluss Carmo lagerten, und erhielt 1711 offiziell den Status einer Stadt. Sie wurde als erste Hauptstadt der Kapitanie Minas Gerais gewählt und blieb bis zur Verlegung nach Vila Rica ein Verwaltungszentrum.
Der Name stammt von Königin Maria Anna von Österreich und zeigt die Verbindung zur portugiesischen Krone während der Kolonialzeit. Bewohner nutzen die steingepflasterten Gassen und Plätze weiterhin für Märkte, Treffen und religiöse Anlässe, die das gesellschaftliche Leben prägen.
Das historische Zentrum lässt sich am besten zu Fuß erkunden, wobei bequeme Schuhe wegen des Kopfsteinpflasters und der Steigungen empfohlen werden. Viele Sakralbauten und Museen haben Öffnungszeiten, die an Wochentagen häufig großzügiger sind als an Wochenenden.
Viele Barockaltäre wurden aus Holz geschnitzt und mit einer Technik vergoldet, die Blattgold direkt auf die Oberfläche klebt. Diese Innenräume wirken durch das einfallende Tageslicht besonders leuchtend und verändern sich im Lauf des Tages.
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