Kimberley, Bergbaustadt in Northern Cape, Südafrika
Kimberley ist eine Stadt in der Gemeinde Sol Plaatje, Provinz Nordkap, die sich um eine ehemalige Diamantenmine ausbreitet. Die Umgebung zeigt flaches Grasland mit vereinzelten Dornbüschen unter weitem Himmel, während sich die Straßen vom zentralen Krater nach außen erstrecken.
Die Entdeckung von Diamanten im Jahr 1871 verwandelte Farmland in eine Bergbausiedlung, die zwei Jahre später offiziell als Stadt gegründet wurde. Bis 1914 war das offene Grubenloch endgültig aufgegeben, während die Stadt zur Hauptstadt der damaligen Kapprovinz wurde.
Der Name erinnert an den britischen Kolonialminister Lord Kimberley, dessen Amtszeit mit dem frühen Diamantenboom zusammenfiel. Heute sieht man im Stadtbild Häuser im viktorianischen Stil neben modernen Verwaltungsgebäuden, die den Wandel vom Bergbaulager zur Verwaltungshauptstadt zeigen.
Ein regionaler Flughafen verbindet die Stadt mit Johannesburg und Kapstadt, während Überlandbusse alternative Verbindungen bieten. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen zu Fuß erreichbar im Stadtzentrum, obwohl das heiße und trockene Klima Schatten und Wasser notwendig macht.
Im Jahr 1882 wurden hier elektrische Straßenlaternen installiert, was sie zur ersten Stadt auf der Südhalbkugel mit dieser Technologie machte. Diese Neuerung kam nur drei Jahre nach der Erfindung der Glühbirne durch Thomas Edison und zeigte den Wohlstand aus dem Diamantenhandel.
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