Mokala-Nationalpark, Nationalpark in Nordkap, Südafrika
Der Mokala-Nationalpark ist ein Schutzgebiet im Northern Cape, das Grasland, felsige Hügel, dichtes Buschland und flache Sandebenen mit vereinzelten Akazienbäumen umfasst. Das Gebiet bietet Lebensraum für eine Vielzahl von Wildtieren, darunter Breitmaulnashörner, Spitzmaulnashörner und Rappenantilopen.
Das Gebiet wurde lange als Landwirtschaftsfläche genutzt, bevor es 2007 offiziell als Nationalpark ausgewiesen wurde. Die Gründung war das Ergebnis von Landrechtsverhandlungen, die nach dem Ende der Apartheid in Südafrika geführt wurden.
Im Park sind uralte Felszeichnungen der San erhalten, die man beim Wandern entdecken kann. Diese Bilder zeigen, dass Menschen hier schon sehr lange gelebt und die Landschaft genutzt haben.
Der Park verfügt über ein Straßennetz, das die meisten wichtigen Bereiche erschließt, und bietet mehrere Übernachtungsmöglichkeiten direkt vor Ort. Das Klima ist heiß und trocken, daher ist es ratsam, genügend Wasser mitzunehmen und die frühen Morgen- oder späten Nachmittagsstunden für Ausflüge zu nutzen.
Das Schutzgebiet ist malariafrei, was es zu einem der wenigen Orte in Südafrika macht, an dem man ohne das Risiko dieser Krankheit übernachten und Wildtiere beobachten kann. Das macht es besonders geeignet für den Schutz von Schwarzen Nashörnern, die anderswo stark gefährdet sind.
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