Congo-Océan-Eisenbahn, Eisenbahnstrecke im Kongo
Die Congo-Ozean-Eisenbahn ist eine Bahnlinie in der Republik Kongo, die sich 512 Kilometer von Brazzaville bis zur Küstenstadt Pointe-Noire erstreckt. Das System besteht aus einer eingleisigen Bahnstrecke mit mehreren Bahnhofen in Städten und Dörfern, wo Züge regelmäßig halten, um Passagiere und Waren zu befördern.
Die Eisenbahn wurde Anfang der 1930er Jahre während der französischen Kolonialherrschaft gebaut, um Waren und Menschen zwischen der Küste und dem Binnenland zu transportieren. Der Bau war äußerst gefährlich und forderte große menschliche Kosten, wobei geschätzte 17.000 Arbeiter während der Konstruktion starben.
Der Bahnhof in Pointe-Noire und Brazzaville ist Treffpunkt für Einheimische, die täglich Märkte besuchen, Familien aufsuchen oder zur Arbeit fahren. Die Züge sind Teil des lokalen Lebens und werden von Menschen aus verschiedenen Regionen genutzt, um ihre Verbindungen zu pflegen und den Handel zu unterstützen.
Die Züge verkehren mit unterschiedlichen Frequenzen zwischen Pointe-Noire und Brazzaville, wobei die wöchentliche Nachtfahrt am Abend abfährt und die schnellere Verbindung dreimal pro Woche morgens betrieben wird. Reisende sollten mit einfachen Stationen und grundlegenden Komforten rechnen, wobei erste Klasse mehr Platz bietet als die praktischeren Optionen in zweiter Klasse.
Der Passagierzug wird La Gazelle genannt, was französisch für Gazelle bedeutet und seine Geschwindigkeit und Glätte widerspiegelt. Das Streckenprofil ist anspruchsvoll mit steilen Steigungen und bemerkenswerten Bauwerken wie dem Bamba-Tunnel, der fast 1.700 Meter lang ist.
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