Mai-Ndombe, Verwaltungsprovinz im Westen der Demokratischen Republik Kongo
Mai-Ndombe ist eine Provinz in der westlichen Demokratischen Republik Kongo mit dem gleichnamigen See in der Mitte. Die Region besteht aus acht Verwaltungsbezirken wie Inongo, Kiri und Kutu, die über das Seesystem miteinander verbunden sind.
Die Provinz entstand 2015, als die frühere Bandundu-Provinz in drei Regionen aufgeteilt wurde. Dabei wurden die früheren Bezirke Plateaux und Mai-Ndombe zusammengefasst, wobei Inongo zur Hauptstadt wurde.
Die Bewohner sprechen Französisch und Lingala und haben ihre eigenen Traditionen in den verschiedenen Landesteilen bewahrt. Das Seesystem verbindet die Gemeinden miteinander und prägt das alltägliche Leben der Menschen.
Besucher sollten sich auf feuchtes Klima und unebenes Gelände vorbereiten, da die Region von Seen und Feuchtgebieten geprägt ist. Die Erreichbarkeit hängt von der Jahreszeit ab, und lokale Boote sind oft das wichtigste Transportmittel.
Ein großes Waldschutzgebiet an der Westküste des Sees wird von lokalen Gemeinden verwaltet und ist ein Vorreiter bei nachhaltigen Waldprojekten. Diese Initiative zeigt, wie indigene Gemeinschaften selbst den Wald bewahren und davon profitieren können.
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