Gombe-Nationalpark, Nationalpark am Ufer des Tanganjikasees, Tansania
Der Gombe Nationalpark ist ein Schutzgebiet am Ufer des Tanganjikasees in der Region Kigoma in Tansania. Das Gelände erstreckt sich über bewaldete Hänge mit tiefen Tälern, durch die das ganze Jahr über Bäche fließen und zum See hinabführen.
Die Regierung wandelte ein Wildreservat aus dem Jahr 1943 in einen Nationalpark um, der 1968 offiziell anerkannt wurde. Die Forschung von Jane Goodall begann acht Jahre vor dieser Anerkennung und prägte die spätere Entwicklung des Schutzgebiets entscheidend.
Jane Goodall begann ihre Arbeit hier im Jahr 1960 und veränderte damit das Verständnis der Menschenaffen grundlegend. Besucher können beobachten, wie Schimpansen Werkzeuge herstellen und soziale Strukturen pflegen, die menschlichem Verhalten ähneln.
Besucher erreichen das Schutzgebiet nur per Boot von Kigoma aus, wobei die Überfahrt über den Tanganjikasee drei bis vier Stunden dauert. Die Wege im Inneren führen durch steiles Gelände, daher ist eine gute körperliche Verfassung hilfreich.
Das Schutzgebiet beherbergt rund einhundert wilde Schimpansen, die seit Jahrzehnten ununterbrochen wissenschaftlich beobachtet werden. Diese Langzeitstudie gilt als die längste kontinuierliche Primatenforschung weltweit.
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