Nord-Kivu, Östliche Provinz mit dem Kivusee in der Demokratischen Republik Kongo
North Kivu ist eine Provinz im Osten der Demokratischen Republik Kongo mit bergigem Gelände an der Grenze zu Ruanda. Das Gebiet umfasst dichte Wälder, aktive Vulkane und die nördliche Küste des Kivu-Sees.
Die Provinz erlebte in den 1990er Jahren erhebliche Bevölkerungsbewegungen, als über eine Million Flüchtlinge während politischer Unruhen die Grenzen überschritten. Diese Ereignisse hinterlassen bis heute Auswirkungen auf die Gemeinschaften der Region.
Die Region beherbergt verschiedene Volkgruppen wie die Nande, Hutu und Tutsi, die jeweils eigene Sprachen und Traditionen bewahren. Diese Unterschiede prägen das tägliche Leben in Dörfern und Städten bis heute.
Goma, die Provinzhauptstadt, ist das Zentrum für internationale Hilfsorganisationen und der wichtigste Anlaufpunkt für Besucher. Die Region ist wegen ihrer abgelegenen Lage und schwierigen Infrastruktur am besten mit lokalen Führern zu erkunden.
Die Provinz beherbergt bedeutende Vorkommen von Coltan, Gold und Diamanten, die seit Jahrzehnten die Wirtschaft und Konflikte der Region prägen. Diese Rohstoffe sind tief mit der Geschichte und den Herausforderungen der lokalen Gemeinschaften verbunden.
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