Nationalpark Zombitse-Vohibasia, Nationalpark im Südwesten Madagaskars
Der Zombitse-Vohibasia Nationalpark erstreckt sich über drei separate Waldgebiete mit trockenem Laubwald und verschiedenen Vegetationszonen. Der Park besteht aus den Abschnitten Zombitse, Vohibasia und Isoky-Vohimena, die zusammen ein großes Schutzgebiet bilden.
Der Zombitse-Wald erhielt 1962 seinen ersten Schutzstatus, und weitere Waldgebiete wurden 1997 hinzugefügt. Das Schutzgebiet wurde 2002 offiziell zum Nationalpark erhoben.
Die Bara, Antandroy und Mahafaly Völker leben in der Nähe des Parks und pflegen ihre Traditionen in dieser Region. Man kann traditionelle Gräber mit Zebu-Hörnern sehen, die zeigen, wie diese Gemeinschaften ihre Verstorbenen ehren.
Der Park ist vom nordöstlich gelegenen Toliara über die Nationalstraße 7 erreichbar und bietet ausgewiesene Wanderwege für Besucher. Geführte Touren helfen dabei, die verschiedenen Waldteile und ihre Lebensräume kennenzulernen.
Der Park beherbergt eine bemerkenswerte Vogelvielfalt, darunter seltene Arten wie das Appert-Tetraka. Das Gebiet bildet eine Übergangszone zwischen verschiedenen Waldtypen Madagaskars.
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