Ruvuma River, Grenzfluss im Südosten Tansanias
Der Ruvuma ist ein Fluss im Südosten Tansanias, der die Grenze zu Mosambik bildet und in den Indischen Ozean mündet. Er fließt durch bewaldete Landschaften, passiert Wasserfälle und bewaldete Inseln, bevor er sich kurz vor der Mündung deutlich verbreitert.
Der Fluss diente im 19. Jahrhundert als natürliche Grenze zwischen den deutschen und portugiesischen Kolonialgebieten in Ostafrika. Im Ersten Weltkrieg wurde er zum Schauplatz von Kämpfen zwischen deutschen Truppen und alliierten Kräften, die versuchten, die Region zu durchqueren.
Entlang des Flusses fischen die Menschen vom Ufer aus und bewirtschaften kleine Felder in der Nähe des Wassers, was dem Leben in dieser Region seinen Rhythmus gibt. Die Überfahrt zwischen Tansania und Mosambik ist ein alltägliches Ereignis für die Anwohner beider Seiten.
Die Ufer sind am besten in der Trockenzeit zugänglich, wenn die Wege weniger schlammig sind und das Wasser ruhiger fließt. Eine Brücke aus Beton ermöglicht die Überquerung zwischen Tansania und Mosambik und bietet dabei einen guten Blick auf den Fluss.
Kurz vor der Mündung weitet sich der Fluss so stark aus, dass er eher wie eine Lagune wirkt als wie ein Fluss. Dieses breite Endstück ist so flach und ruhig, dass es schwer zu erkennen ist, wo genau der Fluss aufhört und der Ozean beginnt.
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