Provinz Cabo Delgado, Verwaltungsprovinz im Nordosten von Mosambik
Cabo Delgado ist eine Provinz im Nordosten Mosambiks mit einer Küstenlinie am Indischen Ozean und einer Grenze zu Tansania im Norden. Das Gebiet umfasst vielfältige Landschaften von Küstenebenen bis zu bewaldeten Hügeln im Landesinneren.
Die Provinz war Schauplatz des ersten bewaffneten Aufstands gegen die portugiesische Kolonialherrschaft, als 1964 Unabhängigkeitskämpfer ihre Kampagne starteten. Dieses Ereignis markierte den Beginn eines jahrzehntelangen Konflikts, der die Geschichte Mosambiks neu schrieb.
Die Region ist Heimat der Makonde, deren kunsthandwerkliche Traditionen bis heute in lokalen Märkten und Werkstätten lebendig sind. Auch Makua und Mwani Gemeinschaften prägen das kulturelle Leben mit eigenen Sprachen und Bräuchen.
Pemba ist die Hauptstadt und wichtigster Verkehrsknotenpunkt mit einem internationalen Flughafen und Hafen für Reisende und Waren. Von hier aus lassen sich andere Orte der Region erreichen, wobei die Wege je nach Saison unterschiedlich gut befahrbar sind.
In der Rovuma-Bucht wurden ab den 2010er Jahren große Erdgaslagerstätten entdeckt, die die wirtschaftliche Ausrichtung der Region grundlegend verändert haben. Diese Energieressourcen machen das Gebiet zu einem wachsenden internationalen Wirtschaftsfaktor.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.