Kora-Nationalpark, Nationalpark im Tana River County, Kenia
Der Kora-Nationalpark ist ein Schutzgebiet im Osten Kenias, an der Grenze zur North Eastern Province, das von trockenem Buschland, vereinzelten Felsen und dem Tana River durchzogen wird. Das Gelände wechselt zwischen offenen Grasflächen und dichterem Gestrüpp, das Tieren wie Löwen, Leoparden, Elefanten und Flusspferden Lebensraum bietet.
Das Gebiet wurde 1973 zunächst als Wildreservat ausgewiesen und 1989 zum Nationalpark erhoben, was ihm einen stärkeren gesetzlichen Schutz verschaffte. Die Bekanntheit des Parks wuchs jedoch vor allem durch die jahrzehntelange Arbeit von George Adamson, der hier bis zu seiner Ermordung im Jahr 1989 lebte.
Kora ist vor allem mit dem Naturschützer George Adamson verbunden, der hier Jahrzehnte lebte und Löwen in die Wildnis zurückführte. Sein ehemaliges Lager, Kampi ya Simba, ist noch heute zu besichtigen und gibt einen Eindruck von seiner Arbeit.
Für die Fortbewegung im Park ist ein Allradfahrzeug notwendig, da die Pisten unbefestigt sind und sich bei Regen schnell verschlechtern können. Die beste Reisezeit ist die Trockenzeit, wenn die Vegetation lichter ist und Tiere leichter am Flussufer zu beobachten sind.
Obwohl der Park offiziell zur Küstenprovinz gehört, liegt er geografisch weit im Landesinneren, was Besucher oft überrascht. Diese abgelegene Lage hat dazu beigetragen, dass er weit weniger besucht wird als die bekannten Parks im Süden des Landes.
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