Nationalpark Mount Kenya, Nationalpark und Weltkulturerbe im zentralen Kenia
Der Mount-Kenya-Nationalpark ist ein Schutzgebiet und UNESCO-Welterbe in Zentralkenia, das den zweithöchsten Gipfel Afrikas und seine Umgebung umfasst. Der Park erstreckt sich über mehrere Höhenstufen, von tropischen Bergwäldern über Heidelandschaften bis hin zu felsigen Gipfeln mit Gletschern nahe dem Äquator.
Der Park wurde 1949 gegründet, um die Naturräume des Berges zu schützen, damals eine der ersten solchen Schutzmaßnahmen in Ostafrika. Im Jahr 1997 wurde er in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen und gleichzeitig als Biosphärenreservat anerkannt.
Der Berg ist für die Kikuyu ein heiliger Ort, den sie Kirinyaga nennen, was so viel bedeutet wie der Berg des Lichts oder des Strahlens. Wer die umliegenden Dörfer besucht, kann noch heute sehen, wie die Menschen ihre Häuser so ausrichten, dass sie auf den Gipfel blicken.
Für den Aufstieg in höhere Lagen ist eine Genehmigung erforderlich, und es empfiehlt sich, schrittweise aufzusteigen, um der Höhenkrankheit vorzubeugen. Die Bedingungen können sich schnell ändern, deshalb ist warme Kleidung selbst bei sonnigem Wetter unerlässlich.
Der Mount Kenya liegt fast genau auf dem Äquator, ist aber trotzdem mit Gletschern bedeckt, die das ganze Jahr über Eis und Schnee halten. Diese Gletscher schmelzen seit Jahrzehnten und waren früher deutlich größer, wie alte Fotografien aus dem frühen 20. Jahrhundert zeigen.
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