Banten, Provinz in West-Java, Indonesien
Banten ist eine Provinz im Westen Javas in Indonesien, die sich über die Küstenebenen zwischen dem Javaischen Meer im Norden und dem Indischen Ozean im Süden erstreckt. Die Region umfasst sowohl dicht besiedelte Industriegebiete im Osten als auch Küstenstreifen, landwirtschaftliche Flächen und geschützte Naturgebiete im westlichen Teil.
Im 16. Jahrhundert entwickelte sich hier das mächtige Sultanat Banten, das zu einem wichtigen Handelszentrum für Gewürze wurde und bis ins 19. Jahrhundert bestand. Die niederländische Kolonialherrschaft folgte, bevor die Region im Jahr 2000 eine eigene Provinz Indonesiens wurde.
Der Name Banten geht auf das alte Sultanat zurück, dessen Einfluss noch heute in Moscheen, Festungen und Zeremonien sichtbar wird. Besucher bemerken die traditionellen Kampfkünste und das lokale Kunsthandwerk, das in den Märkten und Werkstätten der Region angeboten wird.
Die östlichen Städte erreicht man leicht von Jakarta aus, während die westlichen Küstengebiete längere Fahrzeiten erfordern. Straßen verbinden die Hauptorte miteinander, wobei die Verkehrsdichte in den Industriezonen besonders hoch ist.
Die Krakatau-Inseln liegen vor der Küste und sind das Ergebnis des gewaltigen Vulkanausbruchs von 1883, der weltweit hörbar war. Ein neuer Vulkankegel, Anak Krakatau, wächst seit den 1920er Jahren aus dem Meer empor und formt die Landschaft stetig um.
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