Sundastraße, Meerenge zwischen den Inseln Sumatra und Java
Die Sundastraße ist eine Meerenge zwischen Sumatra und Java, die das Javanische Meer mit dem Indischen Ozean verbindet. Ihre schmalste Stelle misst etwa 24 Kilometer und starke Gezeiten sowie Sandbänke machen die Navigation schwierig, besonders für größere Schiffe.
Die Meerenge war jahrhundertelang eine wichtige Route für Händler und Entdecker auf dem Weg zu den Gewürzinseln. Im Jahr 1942 fand hier eine Seeschlacht statt, bei der alliierte Schiffe gegen japanische Streitkräfte kämpften und mehrere Schiffe sanken.
Der Name Sunda Strait leitet sich vom alten Königreich Sunda ab, das einst Teile von Java regierte. Heute nutzen Fischer und Bootsführer täglich diese Passage, um Waren und Menschen zwischen den beiden großen Inseln zu transportieren.
Kleine Boote passieren die Meerenge regelmäßig, aber größere Schiffe bevorzugen meist andere Routen wie die Straße von Malakka wegen der flachen und engen Bedingungen. Besucher können die vulkanischen Inseln sehen, wenn sie entlang der Küste reisen, besonders bei klarem Wetter.
Der Krakatau-Vulkan, der sich in der Meerenge befindet, erzeugte 1883 einen der lautesten Töne in der aufgezeichneten Geschichte, der auf der ganzen Welt gehört wurde. Nach dem Ausbruch entstand 1927 eine neue Insel namens Anak Krakatau aus der Caldera, die weiterhin aktiv wächst.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.