Tanimbarinseln, Archipel in Maluku, Indonesien.
Das Tanimbar-Archipel besteht aus etwa 65 Inseln zwischen der Banda- und der Arafura-See, wobei Yamdena die größte Insel mit dichten Wäldern ist. Das Inselgebiet liegt in einer Region mit maritimem Klima und ist von Meeresgewässern umgeben.
Niederländische Seefahrer besuchten diese Inseln erstmals im Jahr 1629 und erhoben später Ansprüche darauf. Eine wirksame administrative Kontrolle durch die Kolonialmacht erfolgte jedoch erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Die Bewohner bauen Holzhäuser auf Pfeilern mit aufwendigen Schnitzereien, die ihre handwerklichen Fähigkeiten zeigen. Diese traditionellen Techniken sind eng mit dem lokalen Leben verbunden und prägen das Erscheinungsbild der Dörfer.
Die Inseln sind von Meer umgeben und erfordern Bootsverkehr für die Anreise, was die Erreichbarkeit einschränkt. Besucher sollten sich auf begrenzte Infrastruktur und abhängig von saisonalen Bedingungen variable Reisebedingungen einstellen.
Das Gebiet beheimatet seltene Vogelarten wie die Tanimbar-Zahnhuhn und die Blaustreifenlori in seinen Waldgebieten. Diese Vogelarten sind auf diese Region begrenzt und machen sie zu einem interessanten Ort für Naturbeobachter.
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